Sven Müller Racing

Starke Aufholjagd vom Konrad-Motorsportpiloten am Nürburgring!

sven müller 12.09.2016:


Auf dem Nürburgring in der Eifel musste Sven Müller durch eine Unterschreitung des Fahrzeuggewichtes im Qualifying, in beiden Rennen vom letzten Platz starten, zeigte aber zwei sehr starke Aufholjagden. Er ist weiterhin führender in der Gesamtwertung mit 12 Punkten

Im freien Training am Freitag verweist Sven mit einer Rundenzeit von 1:31.034 und einem Vorsprung von 0.060 Sekunden seine Konkurrenten auf die weiteren Plätze. „Beste Bedingungen hier am Nürburgring. Es war ein guter Auftakt, ich konnte sogar ein wenig Vorsprung herausfahren und ich freue mich schon auf das Qualifying morgen“, sagte der Porsche-Junior danach.

Sven war am frühen Morgen auf der Kurzanbindung des Nürburgrings nicht zu schlagen. Im Qualifying holte sich der Konrad Motorsportpilot für beide Rennen die Pole-Position. „Ja ich bin super happy und freue mich über die Doppel-Pole. Das tut wieder sehr gut nach der langen Sommerpause, ganz vorne zu stehen. Es war ein sehr knappes Qualifying. Jetzt schauen wir, dass wir ein gutes Rennen fahren und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft heim bringen können“, sagte der 24 jährige Binger.

Im Anschluß an die Qualifyingsitzung wurde von den Technischen Kommissaren zum obligatorischen Fahrzeugwiegen gebeten. Dabei stellten die Techniker ein leichtes Untergewicht an Svens Fahrzeug fest und verbannten ihn für beide Startaufstellungen ans Ende des Feldes. Grund hierfür war eine erst kürzlich durchgeführte Reglementänderung, welche beim vorbereiten des Fahrzeuges versehentlich nicht berücksichtigt wurde.

Beim Samstags Rennen begann für Sven die erste Aufholjagd von Platz 16, am Ende fuhr er auf Position acht. „Auf der Strecke konnte ich alle negativen Gedanken ausblenden und mir ein paar gute Zweikämpfe liefern. Ich musste allerdings in den ersten Runden aufpassen, dass ich in keine Kollisionen verwickelt werde. Auch wenn ich lieber volle Punktzahl mitgenommen hätte, muss ich mich mit der Situation abfinden. Für Zuschauer und Fans kommt es in Hockenheim zum Showdown. Ich hoffe, dass ich am Ende die Nase vorn habe“, sagte Sven später.

Am Sonntag zeigte der Porsche-Junior die beste Aufholjagd des Wochenendes.Auch in diesem Rennen musste er von dem letzten Startplatz das Rennen aufnehmen, fuhr aber auf einen starken sechsten Rang. „Wenn man von ganz hinten kommt, passiert unglaublich viel. Da musste ich aufpassen, dass ich nicht irgendwo von der Strecke gekegelt werde. Beim Überholen wurde ich manchmal ganz schön aufgehalten, aber am Ende war ich sogar an meinem Meisterschaftskonkurrenten Christian Engelhart dran. Ich konnte mehr Punkte mitnehmen, als ich erwartet hatte“, erklärte Müller.

Das Saisonfinale im Porsche Carrera Cup Deutschland findet vom 14.10-16.10.2016 auf dem Hockenheimring in Hockenheim statt.


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Nach erfolgreichen Jahren in der Formel 3 steigt Sven Müller nun in den GT-Sport mit Porsche ein.

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